Überwintern von Gladiolen

Gladiolen aussortieren
Am besten sortiert man sie bei diesem Arbeitsgang gleich der Farbe nach, dann kann man im nächsten Jahr vielleicht eine ganz andere Anordnung treffen. Wer es natürlich lieber schön bunt mag, lässt alle Gladiolen in einem Behälter und freut sich im nächsten Jahr auf die besondere Mischung. Wenn man die Gladiolen ausgegraben hat, ist es besonders wichtig, dass sie in Ruhe abtrocknen können, damit keine Fäule entsteht.
Gleich nach dem Ausgraben sind die oberen Teile in der Regel noch richtig grün, beim Abtrocknen werden diese Nährstoffe dann in die Knollen umgelagert. Gladiolen überwintern macht ein bisschen Arbeit, aber es lohnt sich auch. Wenn die Blätter dann vertrocknet sind, kann man sie ungefähr eine handbreit über der großen Knolle abschneiden.
Im Winter nicht düngen
Von der großen Knolle werden dann die kleinen Knollen, die sogenannten Brutknollen abgetrennt. Auch die kleinen Gladiolen überwintern ganz gut, wenn man ein paar Regeln beachtet. Wenn die Gladiolen überwintern, dürfen sie weder gegossen noch gedüngt werden, weil sie sonst leicht faulen könnten. Trotzdem dürfen die Knollen aber nicht austrocknen.
Das lässt sich ganz leicht erreichen wenn man sie in einem Behälter mit einem Gemisch aus Sand und Erde belässt. Wenn Gladiolen überwintern sollen, muss der Raum trocken und frostfrei sein, aber er sollte auch nicht geheizt werden, um den Gladiolen die benötigte Winterruhe zu geben. Wenn im Frühjahr die kleinen Brutknollen verpflanzt werden, bringen sie noch keine Blüten hervor. In der Regel dauert es meistens 2 Jahre, bis sie erblühen.



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