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Die Gladiole gehört zu den begehrtesten Schnittblumen. Doch nicht nur in der Vase macht diese majestätische Blume eine gute Figur, auch im Garten präsentiert sie stolz ihre prachtvollen Blüten.
Die Gladiolen gehören der Familie der Schwertliliengewächse an und sind schon seit dem Altertum bekannt, allerdings nicht in der uns heute bekannten Form. Als Ausgangsmaterial der europäischen Gladiolen, so wie wir sie heute kennen, dienten wild wachsende Gladiolen (im 17.und 18.Jhd) in Südafrika, die um einiges größer waren, als die heutigen Gladiolen. Züchter kreuzten diese Ursprungsformen und bis zu den heutigen großblumigen Sorten war es ein sehr langer Weg von mehr als 200 Jahren.
Mittlerweile gibt es die Gladiolen in fast allen erdenklichen Farben von weiß bis rot, von rosa bis violett leuchten die herrlichen Blüten. Die Gladiolen sind auch im Fachhandel als mehrfarbige Blüte oder auch in gefleckter Erscheinung erhältlich. Von der Höhe variieren sie je Sorte zwischen 50 cm und 150 cm. Die Blätter der Gladiole sind schmal und lang. Nach vorne hin laufen sie schwertförmig zu.
Die Knollen der Gladiolen sind nicht winterhart, es empfiehlt sich also, wenn man nicht jedes Jahr neue Gladiolenzwiebeln kaufen möchte, diese frostfrei und trocken zu überwintern oder mit einem Schutz im Winter zu versehen. Wenn also im Oktober das Laub der Gladiole vergilbt ist, schneidet man es knapp über der Zwiebel weg, nimmt die Blütenzwiebeln aus der Erde und entfernt die trockene Haut der Knolle. Man kann danach die Gladiolenknollen in einem dunklen, niedrig temperierten Raum überwintern lassen, wo sie vor Frost und Nässe geschützt sind.
Die Gladiole zählt nicht gerade zu den Zwergen unter den Gartenblumen, so werden viele Sorten dieser beliebten Knollenpflanze bis zu 150 cm hoch. Doch es gibt auch Sorten, die nicht so einen hohen Wuchs haben, dazu zählen die Zwerggladiolen und die Butterfly–Gladiolen. Der Blütenstand der Gladiolen erinnert an eine Ähre und meist umfasst er bis zu 28 Blüten, die sich dicht an dicht aneinanderschmiegen. Die Blütezeit der Gladiolen dauert von Anfang Juni bis in den Oktober hinein, manchmal beginnt die Blüte auch schon im Mai.
Gladiolen fühlen sich am wohlsten in einem lockeren, nährstoffreichen Boden, der leicht feucht ist, so wie Getreide undvieles andere auch.. Mit einer guten Wasserpumpe klappt es bestimmt. Fällt über längere Zeit kein Niederschlag, ist es unabdingbar die Gladiolen ausreichend zu wässern.
Auch in der Vase müssen Gladiolen immer mit reichlich frischem Wasser versorgt werden. Möchte man eine Gladiole in der Vase zur vollen Blüte bringen, hat es sich bewährt die oberste der Blütenknospen vorsichtig zu entfernen. Dadurch hält die Gladiole länger und lässt nicht den „Kopf hängen“.
Wenn im Oktober die Blütezeit beendet ist und das Laub verwelkt ist, ist es an der Zeit die Knollen winterfest zu machen. Dies bedeutet, dass die Zwiebeln, die nicht frostfest sind, aus der Erde geholt werden und an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort überwintert werden. Bevor man sie überwintert, empfiehlt es sich aber das Laub knapp oberhalb der Knolle abzuschneiden und die trockene Haut, von der die Zwiebel umgeben ist, zu entfernen.
Auspflanzen kann man die Gladiolenzwiebeln dann wieder von Mitte April bis Anfang Juni. Es ist allerdings darauf zu achten, dass der Pflanzabstand mindestens 10 cm beträgt und das die flache Seite der Zwiebel nach unten schaut. Die Knollen kann man ruhig 15 cm tief eingraben, so bekommen die doch recht schweren Pflanzen einen besseren Halt.
Weitere Protale von uns über Blumen sind: Narzissen.net, Fuchsien.org und Zypressen.org. Dort finden Sie viele nützlich Tipps zu den verschiedenen Planzenarten.